© TSV Lützellinden

MSG Linden – TSV Langgöns 21 : 25 ( 9 : 14 )

Langgöns verdienter Derbysieger

(mro) Mehr Derby geht nicht in der Männer-Landesliga Mitte. MSG Linden gegen TSV Langgöns am vergangenen Freitagabend in der natürlich wieder bestens gefüllten Sporthalle Lützellinden. In einer erwartet kämpferisch geführten Partie entführten dabei die Gäste, die über die gesamte Spielzeit in Führung lagen, verdient mit 25:21 (14:9) beide Punkte. MSG-Trainer Mario Weber fasste nach Spielende kurz und prägnant zusammen. „Langgöns hat sehr gut gespielt – wir nicht.“ Und somit endete eine Serie von sechs Siegen am Stück.

Langgöns stellte von Anfang an eine aggressive und bewegliche 3:2:1-Deckung, gegen die sich die MSG sehr schwertat. „Sie haben uns mit ihrer Aggressivität den Schneid abgekauft.“ musste Weber anerkennen. Da seine Mannschaft zudem etliche technische Fehler produzierte, war die Anfangsphase bis zum 4:1 für Langgöns durch Sascha Weigel in der 10. Minute sehr torarm. Da die Gäste zudem im Angriff sehr gute Lösungen über Rene Funke am Kreis fanden, konnte dieser kurze Zeit später zum 6:3 mit seinem schon dritten Tor einwerfen. Linden schien mental nicht auf einen Derby-Fight eingestellt zu sein und leistete sich weiter leichte Fehler. Langgöns nahm diese Geschenke dankend an und nötigte Weber bereits in der 22. Minute zur zweiten Auszeit. Philipp Engel hatte gerade einen weiteren Lindener Fehlwurf per Tempogegenstoß mit dem 10:5 bestraft. Und Langgöns war weiter das bessere Team und nahm einen 14:9-Vor-sprung mit in die Pause. „Wir waren im Angriff sehr konsequent und disziplinier,“ war Gäste-Trainer Michael Razen sehr zufrieden mit seiner Mannschaft.
Die auch nach dem Seitenwechsel den Ton angab. Philipp Engel schnappte sich einen Abpraller vor dem eigentlich besser postierten Malte Höhn und erhöhte in der 37. Minute gar auf 18:10. Auch, da Lukas Walter, nach Chris Grundmann in der ersten Hälfte, mit einem viel zu laschen Heber vom Siebenmeterpunkt an dem starken Markus Schmidt im Gäste-Tor hängen blieb. „Dann haben wir zehn Minuten im Angriff Probleme bekommen. Auch weil Michael Rocksien gut gehalten hat.“ erklärte Razen, warum die MSG in der 54. Minute in Überzahl durch Grundmanns Treffer zum 18:20 wieder Lunte roch. Doch Markus Schmidt stand seinem Gegenüber nicht nach, parierte gegen Jannik Andermann und Lukas Loh und ermöglichte somit die 22:18-Entscheidung durch Nils Tietböhl vier Minuten vor dem Schlusspfiff.
„Wir haben erst nach dem 20:12 angefangen, Handball zu spielen. Aber insgesamt hatten wir eine schlechte Wurfauswahl und zu viele Fehler. Langgöns hat verdient gewonnen.“ bilanzierte Weber, der weiter auf die verletzten Julian Weber und Sören Deimer sowie Jens Berger (Urlaub) verzichten musste und den angeschlagenen Jan Nober nur bedingt einsetzen konnte. Michael Razen dagegen war natürlich hochzufrieden. „Das war die beste Deckungsleistung der Saison. Wir haben unsere 3:2:1 heute ein bisschen anders gespielt, und das hat super gepasst.“

MSG Linden: Rocksien, Kaiser; Nober, Jung (3), Müller (1), Semmelroth (2), Mühlhans, Walter (2/1), Loh (2), Andermann (3), Höhn (2), Grundmann (6/2).
TSV Langgöns: Markus Schmidt, Kozian; Schwalb, Funke (5/2), Christopher Jänicke, Weigel (1), Hopp (6), Spelkus, Ceh (1), Zapf, Lang (4), Tietböhl (2), Patrick Engel (2).
SR: Kümpel/Weiser (Hungen/Lich) - Zuschauer: 360 - Zeitstrafen: 4 – 6 (Strafminuten) – Siebenmeter: 5/3 – 4/2

Markus Röhrsheim, Gießener Allgemeine

Nach Ostern in Lollar

Das verkorkste Spiel gegen Langgöns abhaken und sich auf das nächste Derby in Lollar konzentrieren, das sollte die Devise nach der unerwartet schwachen Leistung gegen den TSV Langgöns sein. Das Motto muss lauten: Das können wir besser!
Die nächste Landesliga-Begegnung heißt HSG Lollar/Ruttershausen gegen die MSG Linden und findet am Samstag, den 7. April um 19 Uhr in der Sporthalle Lollar-Süd statt.

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Sie sind essenziell für den Betrieb der Seite. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.